Preisträger des ÖGA Preises 2012

Preisträger: Mag. DI Dr. Martin Schönhart
 
Die eingereichte Dissertation hat den Titel: „Integrated Farm Land Use Modeling for Landscape Level Analysis"

Die Arbeit analysiert Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Agrarsystemen. Für die Analyse von Agrarumweltprogrammen wurde ein integrativer Modellverbund entwickelt, bestehend aus einem Fruchtfolgemodell, einem bio-physikalischen Prozessmodell und einem Betriebsoptimierungsmodell. Die Modellergebnisse deuten an, dass die untersuchten Maßnahmen effektiv aber auch verbesserbar sind und die entwickelte Methode gut geeignet ist, um die ökologischen und ökonomischen Wirkungen von Agrarumweltprogrammen in einem Landschaftskontext zu analysieren und zu evaluieren.
Der Gutachter Prof. Dr. Peter Weingarten (Leiter des Instituts für Ländliche Räume am Johann Heinrich von Thünen-Institut Braunschweig) würdigte den interdisziplinären Ansatz der Arbeit als Notwendigkeit für die Erforschung nachhaltiger Agrarsysteme. 

 

 

Preisträger: DI DI Thomas Schön

Die eingereichte Masterarbeit hat den Titel: "Risikoanalyse in der Pflanzkartoffelproduktion mit der Monte Carlo-Simulation"

Der Gutachter, O. Univ. Prof. Mag. Dr. Hofreither meinte in seiner Laudatio, das es ihm gefällt, wie in der Masterarbeit ein praktisches Problem mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden analysiert und bearbeitet wird. Die Arbeit geht weit über die Anforderungen, die im Regelfall an eine Masterarbeit gestellt werden hinaus und zeichnet sich durch eine klare Struktur und eine schlüssige Vorgehensweise aus. Zusätzlich bietet die Arbeit nützliche Informationen für die praktische Handhabung. Die Arbeit gibt eine Umfassende Einführung in die methodische Vorgangsweise der Monte-Carlo-Simulation und beschreibt den Aufbau eines entsprechenden Excel-Add-Ins. Im Literaturteil sind wichtige Risiken in der biologischen und konventionellen Pflanzkartoffelproduktion beschrieben, die im Anschluss mit Hilfe von Verteilungen quantifiziert werden. Anhand der Zielgröße Deckungsbeitrag wird aufgezeigt, wo das Produktionsrisiko am höchsten ist und welche Risikokomponenten dafür ausschlaggebend sind.